“Farbe hat mich von jeher fasziniert, ihre Vibration, die Lebendigkeit, die sie in uns bewirkt.”

Meine Malerei bewegt sich fast ausschließlich im ungegenständlichen Bereich. Das eigentliche Thema ist die Farbe als eigenständiges Phänomen. Unabhängig von Erinnerungs- und Assoziationswerten suche ich Farbe auf und mache sie erlebbar. Mich interessiert ihre emotionale und bildräumliche Wirkung.

Die Bildfläche ist eine Ebene ohne fassbare Materialität, pure Ausdehnung in Höhe und Breite und darüberhinaus. Meine Malerei überschreitet die Bildgrenzen. Der Bildraum ist Tiefe, die sich auftut, wenn wir Farbe sehen. Dieser Raum kann unendlich sein, voller Schwingung, Weite und immer voller Geheimnis.

Keine der Einzelarbeiten trägt einen Titel. Meine Malerei erzählt keine Geschichten, sie will aber den Betrachter unmittelbar einbinden in einen Beziehungsraum, der sich im Zuge des Schauens zwischen ihm und dem Bild herstellt.

Dies geschieht oft sehr leise.

Ich möchte das Wahrnehmen von Farbe und Raum als sinnlich-emotionales Erleben vermitteln, das in Stille und kontemplative Gegenwart einmündet.

Meine Anliegen haben sich im Laufe der Zeit herausgebildet und zwar in Folgen von Bilder-Serien, die unterschiedliche bildnerische Schwerpunkte untersuchen und variieren. Die Serien bauen aufeinander auf oder suchen auch den Kontrast zu den vorhergegangenen.

Wohin die Entwicklung geht bleibt offen.